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Ein Meter für ein(e) Hallejulia!

Der 18. Geburtstag, Anlass für eine denkwürdige Party. Julia lud ein, zahlreiche Freunde folgten dem Ruf und haben es am vergangenen Freitag mal wieder ordentlich krachen lassen. Unter Berücksichtigung der bevorstehenden Leverkusen - Fahrt am nächsten hatte ich mir eigentlich vorgenommen, dem Kollegen Alkohol nicht sooo viel Beachtung zu schenken, aber dieser Vorsatz war nach knapp einer Stunde schnell über den Haufen geworfen. Am Laufe des Abends kristallisierten sich immer eindeutiger zwei Hauptdarsteller heraus. Zum Einen der äußerst symphatische Billardtisch, auf dem zahlreiche spannende Partien ausgetragen wurden. Zum Anderen eine Person, die ich zu ihrem eigenen Schutz einfach mal "Person A" (wie Alkohol) nenne. Es ist schon verwundernswert, wie viel Alkohol in einen, zugegeben kleinen, Körper passen. Und genau dieser kleine Körper, beziehungsweise die fehlende körperliche Masse, um den Alkohol zu verarbeiten, sorgten dann dafür, dass sich "Person A" immer weiter in den Vordegrund drängte. Mit hochgradig philosophischen Zitaten gewann der Abend immer mehr an Klasse. Doch auch der schönste Abend ist einmal zuende. Dies war dann gegen zwei Uhr der Fall. Das Taxi war bestellt, die Mission Bacardi + Bier + X war mehr als erfüllt beziehungsweise abgefüllt. Nun galt es nur noch "Person A", die inzwischen schon das Laufen verlernt hatte, sicher zum Taxi zu bringen. Gegen viertel nach zwei war auch diese Hürde genommen und dann konnte auch ich mich auf den Heimweg machen. 

An dieser Stelle möchte ich Julia, der Gastgeberin, noch einmal für diesen äußerst amüsanten Abend danken. 

18.2.07 12:44, kommentieren



Auswärtsfahrt nach Leverkusen

Bis auf den Geburtstag von Julia stand mir eigentlich ein eher ruhiges Wochenende bevor, zumindest dachte ich das. Weit gefehlt. Mittwoch Nachmittag ereilte mich "ein dringender Anruf" von Diana. Sie pflegt es ja wie kaum eine andere, den Satz "Ich brauch Geld!" in so ein unauffälliges Kostüm zu verpacken. Diesmal lautete die Variante "Bis heute um 19 uhr kannst du dir überlegen ob du zeit lust und 27,50 € hast um mit mir nach leverkusen zu fahren. 13,75 € für meine karte würdest du selbstverständlich am ersten wieder bekommen.". Die Entscheidung musste also relativ spontan getroffen werden und was soll ich sagen? Die letzte Auswärtsfahrt war immerhin schon knapp drei Monate her und Lust hatte ich schon. Also stand ich am Samstag um 10:15 Uhr auf dem Bahnhof in Seelze und machte mich also zusammen mit Diana auf den Weg nach Leverkusen. Vier Stunden Zugfahrt standen uns bevor, also galt es für ein Mittel gegen die Langeweile zu sorgen. Mein Mp3 - Player stand stellvertretend für dieses Mittel. Also beschäftigten wir uns zunächst mit gepflegter Musik, bis wir uns dann dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen widmeten. Um ca 14:30 Uhr war dann Leverkusen erreicht. Begleitet von den legendären "Village People" machten wir uns dann auf die letzten Meter Richtung BayArena. Die Sonne lies den Tablettentempel in einem warmen Frühlingslicht erstrahlen, T - Shirt - Wetter war angesagt.


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Das Spiel selbst war dann von dem frühen Führungstreffer durch Jan Rosenthal, dann von ausgelassenen Chancen geprägt. So wurde es dann unfreiwilligerweise in den letzten Minuten viel zu spannend, weil Leverkusen auf einmal doch noch etwas investierte. Der Schlusspfiff erlöste dann das Kollektiv im Gästeblock. Als dann nach Spielende die restlichen Endergebnisse bekanntgegeben wurden, war auch Dianas königsblaues Herz befriedigt. Gegen Viertel vor Sechs gings dann wieder Richtung Bahnhof, wo dort eine mehr oder weniger angenehme Diskussion mit Spritti folgte. Naja, irgendwann kam dann auch unser Zug, mit dem wir uns dann schließlich auf den Heimweg machen konnten. Selbiger war dann unerwartet unspektakulär beziehungsweise, das, was ich mitbekommen habe. Die Müdigkeit machte sich einfach zu sehr bemerkbar. Gegen 22:00 hatten wir dann unsere Heimat erreicht und empfangen Niedersachsens Hauptstadt erst einmal mit einer Rauchbombe. Knapp eine Dreiviertelstunde später fiel ich dann glücklich, aber erschöpft in mein Bett und versuchte den Schlaf, der mir übers Wochenende abhanden gekommen war, wieder aufzuholen.

Abschliessend möchte ich Diana, die sich übrigens an diesem Nachmittag Waren im Gesamtwert von ca 50€ zusammengeschnorrt hat, für diesen wunderschönen Fussballtag danken.

2 Kommentare 18.2.07 13:33, kommentieren