Eine Nacht im November

Es war 11.11.2006 und genau dieses Datum hatte offensichtlich für ein paar Leute eine besondere Bedeutung. Dazu aber später mehr. Alex und Sebastian luden zur Party anlässlich ihres 18. Geburtstages und zahlreiche Freunde folgten diesem Ruf. Nach einer spontanen Geschenksuche machten sich Diana und Ich gegen halb Neun auf in Richtung Dunkle Straße, auf dem Weg dorthin folgten wir vier unterdurchschnittlich intelligenten Schicksen, die sich vergeblich versuchten mit ihrem vier Köpfen unter einen kleinen Regenschirm zu verstecken um sich vor dem monsunartigen Regenfällen zu schützen. Natürlich war dieser Versuch von vornherein schon zum Scheitern verurteilt. Beim Gastgeber angekommen, wurden erst einmal kleine Nettigkeiten ausgetauscht um sich dann auf die chillige Couch im Studentenstyle fallen zu lassen. Plötzlich überkam Diana ein nicht zu überhörender Lachanfall. Sie hatte soeben Kenntnis davon genommen, dass die eben angesprochenen Schicksen, formaly known as Elite bzw 1337, geschlossen mit den gleichen Schuhen aufgelaufen sind. Ich habe das zuerst gar nicht gesehen, da durch meine beschlagene Brille nicht wirklich viel sehen konnte. Als ich dann langsam wieder erste Konturen meiner Umwelt wahrnehmen konnte, entschloss sich Maddin spontan die Nebelmaschine auf ihre Funktionalität zu prüfen. Als sich der Rauch wieder legte, konnte ich mich dann auch aufgrund der Schuhwahl der Schicksen voller Hingabe wegschmeissen. So ein herrliches Bild und das auch noch am 11.11. Ab sofort nannten wir sie nur noch liebevoll "Viergestirn". Auch Kemper konnte sich einen herzhaften Lachflash nicht verkneifen. Nun konnte die Party also richtig losgehen, und dies passierte mit dem immer gleichen Schema. Nach dem ersten Bier folgte das Zweite, dem dritten folgte das Vierte usw. Sieben Biere und unzählige eindeutige Angebote von Malte später, entschloss sich die Elite bedauerlicher Weise von Dannen zu ziehen. Allerdings tat dies der Stimmung keinen Abbruch, denn nach und nach übernahm Malte unfreiwilliger Weise die Hauptrolle. Vollgetankt bis zum Anschlag schaute er sich zuerst die Vegetation des koerbsschen Gartens aus nächster Nähe an um sich dann erstmal eine kleine Auszeit zu gönnen. In dieser Auszeit beschäftigte er sich allerdings nicht damit, wie er seinen Alkoholgehalt dezent verstecken konnte, im Gegenteil, er stellte allen Anwesenden sein Paarungsverhalten zur Schau. Leidtragende waren unter anderem Marcel und Maddin.

Gegen zwei Uhr wurde dann schließlich auch noch die letzte Vodkaflasche angebrochen. Es ist teilweise schon unfassbar, welche explosiven Mischungen unter der Regie des Florian K. entstehen können. Vom Geschmack dieser Mischungen mal ganz zu schweigen. Nunja, knapp eineinhalb Stunden, oder besser gesagt, achte Flaschen Bier und unzählige Angebote von Maltes Seite später war auch diese Flasche Vodka leer und gegen zwanzig vor Vier machten wir uns auf den Weg zum Bus, wobei das der eine oder andere nur mit Mühe schaffte. Andere widerum hielte es für unabdingbar sich vor dem laaaaaaangen Weg zur Bushaltestelle noch einmal überflüssigem Balast zu trennen. Aber letztendlich schafften es alle unbeschadet zur Bushaltestelle. Das war sie also, die Geburtstagsparty von Alex und Sebastian.

12.11.06 21:16

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