Auswärtsfahrt nach Leverkusen

Bis auf den Geburtstag von Julia stand mir eigentlich ein eher ruhiges Wochenende bevor, zumindest dachte ich das. Weit gefehlt. Mittwoch Nachmittag ereilte mich "ein dringender Anruf" von Diana. Sie pflegt es ja wie kaum eine andere, den Satz "Ich brauch Geld!" in so ein unauffälliges Kostüm zu verpacken. Diesmal lautete die Variante "Bis heute um 19 uhr kannst du dir überlegen ob du zeit lust und 27,50 € hast um mit mir nach leverkusen zu fahren. 13,75 € für meine karte würdest du selbstverständlich am ersten wieder bekommen.". Die Entscheidung musste also relativ spontan getroffen werden und was soll ich sagen? Die letzte Auswärtsfahrt war immerhin schon knapp drei Monate her und Lust hatte ich schon. Also stand ich am Samstag um 10:15 Uhr auf dem Bahnhof in Seelze und machte mich also zusammen mit Diana auf den Weg nach Leverkusen. Vier Stunden Zugfahrt standen uns bevor, also galt es für ein Mittel gegen die Langeweile zu sorgen. Mein Mp3 - Player stand stellvertretend für dieses Mittel. Also beschäftigten wir uns zunächst mit gepflegter Musik, bis wir uns dann dem Verhältnis zwischen Männern und Frauen widmeten. Um ca 14:30 Uhr war dann Leverkusen erreicht. Begleitet von den legendären "Village People" machten wir uns dann auf die letzten Meter Richtung BayArena. Die Sonne lies den Tablettentempel in einem warmen Frühlingslicht erstrahlen, T - Shirt - Wetter war angesagt.


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Das Spiel selbst war dann von dem frühen Führungstreffer durch Jan Rosenthal, dann von ausgelassenen Chancen geprägt. So wurde es dann unfreiwilligerweise in den letzten Minuten viel zu spannend, weil Leverkusen auf einmal doch noch etwas investierte. Der Schlusspfiff erlöste dann das Kollektiv im Gästeblock. Als dann nach Spielende die restlichen Endergebnisse bekanntgegeben wurden, war auch Dianas königsblaues Herz befriedigt. Gegen Viertel vor Sechs gings dann wieder Richtung Bahnhof, wo dort eine mehr oder weniger angenehme Diskussion mit Spritti folgte. Naja, irgendwann kam dann auch unser Zug, mit dem wir uns dann schließlich auf den Heimweg machen konnten. Selbiger war dann unerwartet unspektakulär beziehungsweise, das, was ich mitbekommen habe. Die Müdigkeit machte sich einfach zu sehr bemerkbar. Gegen 22:00 hatten wir dann unsere Heimat erreicht und empfangen Niedersachsens Hauptstadt erst einmal mit einer Rauchbombe. Knapp eine Dreiviertelstunde später fiel ich dann glücklich, aber erschöpft in mein Bett und versuchte den Schlaf, der mir übers Wochenende abhanden gekommen war, wieder aufzuholen.

Abschliessend möchte ich Diana, die sich übrigens an diesem Nachmittag Waren im Gesamtwert von ca 50€ zusammengeschnorrt hat, für diesen wunderschönen Fussballtag danken.

18.2.07 13:33

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Wer wohl... (18.2.07 16:51)
ähh das mit dem 50 € stimmt ja gar nicht. außer du zählst die etlichen halben liter im Zug und den Döner dazu ;-)

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