Portrait

20,8 km, die mich geprägt haben

Moin Moin Leute,

vorweg natürlich erstmal für all die, denen ich es noch nicht persönlich sagen konnte: Frohes Neues und viel Glück in 2009. Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht und hattet vorher noch ein paar schöne und besinnliche Weihnachtstage. Für mich persönlich endete 2008 mit einem echten Highlight. Schon seit ich ein kleiner Junge bin und mit meinem Vater regelmäßig am Nürburgring war, träume ich schon davon, selbst einmal über die Nordschleife zu jagen. Am 27. Dezember war es dann soweit, ich war über die Feiertage nach Frankreich zu meiner Familie gefahren und auf dem Rückweg habe ich dann einen kleinen „Umweg“ gemacht. Und die Eifel meinte es gut mit mir, es war ein herrlicher Wintermorgen, kein Regen, kein Schnee, trockene Straße. Schneller als ich gucken konnte, hatte ich das Ticket für eine Runde in der Hand und dann ging es auch schon los. Vor mir lagen 20,8 km feinster Rennasphalt, 73 Kurven, davon 33 Links- und 40 Rechtskurven und sage und schreibe 290m Höhenunterschied. Klingt alles furchtbar aufregend und ich kann euch sagen, das ist es auch. Aber fangen wir vorne an. Die Schranke öffnete sich und ab ging die wilde Fahrt. Döttinger Höhe/ Übergang Tiergarten, schon nach wenigen Metern lernte ich Fliehkräfte kennen, die ich mir und meinem Auto bisher nicht zutraute. Bis zum Hatzenbach lies ich es dann erstmal vorsichtig angehen, aber dann trat ich beherzt auf den Stempel, kurz vor der Kuppe am Flugplatz wagte ich dann mal einen flüchtigen Blick auf meinen Tacho, die Nadel lag irgendwo zwischen 180 und 190 km/h. Dementsprechend eng wurde die Strecke dann auch, aber irgendwie kam ich mehr oder weniger schnell und unbeschadet durch das Schwedenkreuz. Am Aremberg vergewisserte ich mich dann schnell noch, dass ich auch wirklich ein funktionierendes ABS habe, dann ging’s mit knapp 190 weiter in Richtung Fuchsröhre und da war dann nur eins angesagt: Eier in beide Hände und ab dafür. Das Schlimme an dieser Senke ist allerdings, dass sie gerade so mit Hängen und Würgen voll geht, einem aber gleichzeitig durch die Fliehkräfte sehr schnell schwarz vor Augen werden kann. Oben hat kann dann aber kaum eine Chance zum Durchatmen, denn es geht sofort weiter durch den Adenauer Forst, eine sehr schwierige Links/Rechts Kombination. Und jetzt kommen die Streckenabschnitte, die ich persönlich am Wenigsten mag, weil sie schlicht und einfach sehr eklig zu fahren sind. Wehrseifen, Breidscheid, Ex – Mühle und Bergwerk, hört sich zwar alles wunderbar an, lässt sich aber nur sehr schwierig meistern, die Kurven machen unerwartet zu, an der Ex – Mühle geht’s unglaublich lange bergauf. Doch kaum hat man diese Passagen gemeistert, schon wird man mit einer wunderbaren Aneinanderreihung von Mutkurven belohnt. Ende dieses Abschnittes stellt dann das Karussell dar. Dort merkt man durch die ganzen Betonplatten dann jeden losen Zahn. Weiter geht’s zum höchsten Punkt der Strecke, zur Hohen Acht, anschließend zum Wippermann, Brünnchen und Pflanzgarten, allesamt wunderbar zu fahrende Kurvenkombinationen, sehr anspruchsvoll, aber auch sehr flüssig. Und auch wenn ich meinen Löwen am Brünnchen fast verloren habe, muss ich sagen, dass ich ab Kilometer 14 den meisten Spaß hatte. Das lag unter anderem auch an der Zufahrt zum Schwalbenschwanz, denn dort kommt man noch einmal richtig auf Geschwindigkeit. Was folgte war der Galgenkopf und dann ging es wieder zurück auf die Döttinger Höhe und so neigte sich nach knapp 10 Minuten meine erste Runde Nordschleife dem Ende. Wer jetzt denkt, dass es ja nicht so pralle sein kann, 20 Kilometer durch die Eifel zu fahren, dem sei eines gesagt. Als ich auf dem Parkplatz an der Zufahrt zum Halten kam, zitterte ich am ganzen Körper, aber ich war überglücklich, und bin es immer noch.

1 Kommentar 12.1.09 18:20, kommentieren

Werbung


Endlich 18!

Ewigkeiten habe ich drauf gewartet, aber irgendwie habe ich mir die Volljährigkeit immer anders vorgestellt! Naja, aber fangen wir vorne an. Irgendwann letztes Jahr kam uns, das heisst meiner Schwester Daniela, Olli und mir die Idee, ihre 25. Geburtstage sowie meinen 18. zusammen zu feiern. Aus einer Schnapsidee wurde eine ernsthafte Idee, die immer konkretere Züge annahm. Ich malte mir immer öfter aus, wie geil es werden würde. Ich wollte es mit meinen Liebsten mal so richtig krachen lassen. Nunja, am 31. März diesen Jahres war es dann soweit. Nach vielen Stunden der Vorbereitung und auch des Stresses war es dann soweit. Die ersten Gäste trudelten so langsam aber sicher in das Vereinsheim in Harenberg. Nebenbei wurde noch fleissig am Buffet gewerkelt. Alles sollte perfekt werden. War es dann von den äußeren Umständen auch. Das Buffet stand dann irgendwann in voller Pracht, das Bier war kaltgestellt und für ordentlich Alkohol war, neben dem Bier, auch gesorgt. Immer mehr Gäste kamen, immer mehr Freunde von Olli und Dany. Zu diesem Zeitpunkt machte ich mir noch keine großen Gedanken darüber, weil trotz vieler Absagen doch einige meiner Freunde zugesagt hatten. Aufgrund des Comback von Henry Maske, welches an diesem Abend stieg, rechnete ich jedoch schon damit, dass einige erst später kommen würden. Irgendwann kamen dann auch meine ersten Gäste, Carsten und Daniel, bewaffnet mit einer Vodkapulle und mächtig guter Laune. Leider konnte ich für diesen Abend keinen Fernseher organisieren bzw kein Antennenkabel finden, um selbigen anzuschliessen. Aus diesem Grund beschlossen Carsten und Daniel dem Maske - Kampf bei Daniel zu schauen. In der Hoffnung auf weitere Gäste lehnte ich ihr Angebot mitzukommen dankend ab. Im Nachhinein war das Warten fürn Arsch. Zwar kam Diana grade auf den Hof gefahren, als Carsten und Daniel sich auf den Weg machten, jedoch hielt sie es nicht lange in der Raucherluft aus. Verständlich, schliesslich wurden ihr am Anfang der Woche die Mandeln entfernt. Somit war sie also "entschuldigt", was selten genug bei ihr vorkommt. Naja, ich war ihr schon tierisch dankbar, dass sie überhaupt mal vorbeigekommen ist. Aufmerksame Leser haben vielleicht bemerkt, dass sie also Gast Nr.3 war. Drei von ursprünglich über 20. Naja, der Abend war ja noch jung, ich machte mir also keine Gedanken. Als ich dann um ca zwei Uhr immernoch mit Carsten und Daniel alleine rumhockte, machte sich neben dem Alkohol auch so langsam ein wenig Frust bemerkbar. So kam es, dass ich mir ohne Rücksicht auf Verluste die Kante gab, bis wirklich gar nichts mehr ging. Der Zustand des völligen Rauschs war dann um kurz vor fünf erreicht. Carsten und Daniel waren in der Zwischenzeit auch nach Hause gegangen, zumindest versuchten sie es. Ich erreichte dann trotz einiger Umwege um fünf Uhr die Wohnung meiner Schwester. An schlafen war jedoch auch dann nicht zu denken. Mir war unglaublich übel. Naja, nach einem Toilettengang hatte sich die Übelkeit dann ein wenig gelegt und ich versuchte zu schlafen. Das klappte dann auch irgendwann, aber nicht sehr lange, denn schliesslich mussten wir den Laden ja nächsten Morgen auch noch wieder saubermachen. Meiner Schwester und ein paar andere Leute haben am Vorabend schon das Gröbste weggeräumt (wofür ich ihr im Nachhinein sehr dankbar bin), sodass der Rest schnell wieder in einem einigermaßen akzeptablen Zustand war.  Naja, irgendwann war ich dann auch wieder in Lohnde und konnte endlich den versäumten Schlaf nachholen. Als ich dann irgendwann in den Nachmittagsstunden wieder aufwachte, packte ich dann die ersten Geschenke aus und musste das eine oder andere Mal schmunzeln. Das grösste Grinsen verpasste mir allerdings Diana mit ihrem Geschenk. Wie macht ihr Frauen das?!? Immer wisst ihr genau, was man(n) sich wünscht bzw was man(n) nicht mehr aus dem Staunen rausbringt!

Naja, jetzt bin ich knapp 2 1/2 Wochen 18 und ich muss sagen, dass ich mich nicht großartig "erwachsen" fühle, zumindest nicht viel mehr als mit 17. Naja, ganz abgesehen davon war die Party zu meinem 18 in völliger Griff ins Klo. Schade, ich hätts gern anders gehabt, aber da kann man ja jetzt nun nicht mehr viel dran ändern.  

1 Kommentar 17.4.07 17:58, kommentieren

Launch!

Moin Leute,

jetzt ist es endlich soweit. Mein eigener Weblog erblickt das Licht der Welt. Wahnsinn! Ich hoffe ihr findet euch auf dieser Baustelle einigermaßen zurecht. Die Seite hier ist noch im Aufbau bzw eigentlich dauerhaft im Aufbau, von daher nicht wundern, wenns hier und da mal hakt. Ich werde mir Mühe geben, die Seite so aktuell wie möglich zu halten, damit ihr auch nichts verpasst.

Ja, bleibt mir euch eigentlich nur noch viel Spaß zu wünschen!

1 Kommentar 7.11.06 15:12, kommentieren